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Endler Guppy spec. Red Cheest Saddle Back (Poecilia wingei) - 10er-Gruppe

Endler Guppy spec. Red Cheest Saddle Back (Poecilia wingei) - 10er-Gruppe

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Gattungsbeschreibung: Name: Endler Guppy spec. Red Cheest Saddle Back... mehr

Gattungsbeschreibung:


Name: Endler Guppy spec. Red Cheest Saddle Back (Poecilia wingei) - 10er-Gruppe
Farbschlag-Variante: Farbschlag Red Cheest Saddle Back
Verkaufsgröße: 2cm - 2,5cm  -  EU-Nachzucht  (Ursprung Venezuela)
Liefermenge: 10er-Gruppe   (4 männl./ 6 weibl.) 
Gesellschaftsaquarium: Ja  (Für Anfänger gut geeignet)
Wasser: mittelhart, pH ca. 7,0 - 8,5
Temperatur: 24-30° Celsius
Beckengröße: ab 50 Ltr. - Aquarium  (Gruppenhaltung 5-10 Exemplare)
Bepflanzung wichtig: ja (dichter Pflanzenbestand wird empfohlen)
Futter: Lebendfutter, Frostfutter, Futtergranulat, Flockenfutter, Futtertabletten
Zucht möglich: Zucht ist möglich, auch für Anfänger
Garnelenverträglich: Ja
Größe: Männl. 2-3cm, Weibl. 4-5cm

Bemerkung:  Endler Guppy spec. Red Cheest Saddle Back  (Poecilia wingei) - Farbenprächtiger Lebendgebährender   10er-Gruppe

Der Endler-Guppy spec. Red Cheest Saddle Back ist eine auffällige Zuchtform der Art Poecilia wingei und hat seinen Ursprung in Venezuela. Die Wildart wurde in den klaren, pflanzenreichen Gewässern nahe der Laguna de los Patos gefunden. Endlers Guppys, die zur Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen gehören, sind dem klassischen Guppy (Poecilia reticulata) sehr ähnlich, aber deutlich kleiner. Endler Guppy sind wahre Farbwunder unter den Süßwasserfischen. Männchen haben meist ein spektakuläres Farbspektrum und wirken je nach Lichteinfall metallisch glänzend. Die Weibchen sind deutlich schlichter gefärbt und sind meist silbrig oder goldfarben gefärbt und die Weibchen sind fast doppelt so groß wie die Männchen.
Die kompakte Wuchsform der Endlerguppy, die strahlenden Farben und das lebhafte Verhalten machen ihn zu einem der beliebtesten Nano-Fische in der Aquaristik und werden besonders geschätzt und erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit!  

Optik und Verhalten

Der Endlers Guppy gehört zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen. Die Männchen zeigen ein beeindruckendes Farbspektrum mit schwarzen, orangefarbenen und metallisch-grünen Mustern, die je nach Lichteinfall schimmern. Die Männchen sind sehr aktiv und zeigen ständig ihr Balzverhalten, indem sie ihre Flossen spreizen und vor den Weibchen herumzeigen. Endlers Guppys sind trotz ihrer kleinen Statur äußerst lebhaft und schwimmen vorzugsweise im mittleren und oberen Bereich des Beckens. Ihr friedliches Wesen und ihre Neugier machen sie zu idealen Bewohnern von Gesellschaftsaquarien. 

Herkunft und Natürlicher Lebensraum

Das natürliche Vorkommen der Poecilia wingei liegt in der Laguna de Patos auf der Paria-Halbinsel im nordöstlichen Venezuela. In dieser Gegend bewohnt die Art unterschiedliche Gewässertypen, wie Flüsse, Kanäle, Lagunen und Überflutungsgebiete. Diese Lebensräume sind oft durch langsame Strömung oder Stillstand gekennzeichnet und können teilweise brackige oder salzhaltige Bedingungen aufweisen. Bemerkenswerterweise ist der Endlers Guppy auch in verunreinigten Gewässern anzutreffen, was seine Anpassungsfähigkeit verdeutlicht. In den Gewässern finden sich typischerweise zahlreiche Algen und Mikroorganismen, die als Nahrungsgrundlage dienen.  Natürlicherweise schwanken die Wasserwerte, neigen jedoch zu einem alkalischen pH-Bereich (7,0-8,5) und einer mittleren bis hohen Härte (15-35 °dH). 

Artgerechte Haltung im Aquarium

Gestaltung des Aquariums
Ein Aquarium mit den Maßen 45×30×30 cm (40 Liter) ist ausreichend für die Haltung von Endlers Guppys, wobei größere Becken vorteilhaft sind. Die Einrichtung sollte eine dichte Bepflanzung mit Versteckmöglichkeiten bieten, besonders für Weibchen, die sich vor aufdringlichen Männchen zurückziehen möchten. Schwimmpflanzen wie Hornkraut oder Wasserlinsen sind hervorragend geeignet, da sie zusätzlichen Schutz bieten und als Nahrungsquelle für Jungfische dienen. Der Bodengrund kann aus feinkörnigem Kies oder Sand bestehen. Wurzeln und Steine bieten zusätzliche Strukturen, dürfen aber den Schwimmraum nicht übermäßig einschränken. Da die Art aus Gewässern mit geringem Fluss stammt, genügt eine schwache Strömung. Die Beleuchtung sollte in einem moderaten Rahmen gehalten werden, um das Algenwachstum zu fördern, welches als natürliche Nahrungsergänzung dient. 

Technik und Wasserwerte

Endlers Guppys fühlen sich in Wassertemperaturen von 24 bis 30 °C wohl, wobei 26-28 °C als optimal gelten. Es wird empfohlen, einen pH-Wert im alkalischen Bereich von 7,0 bis 8,5 und eine Gesamthärte (GH) von 15 bis 35 °dH einzuhalten. Diese Werte spiegeln die natürlichen Gegebenheiten in ihren Heimatgewässern wider, die oft reich an Mineralien sind. Eine moderate Filterung genügt, wobei ein Schwammfilter oder ein kleiner Innenfilter ideal sind, um eine zu starke Strömung zu verhindern. Um die Qualität des Wassers zu bewahren, sind wöchentliche Wasserwechsel von 20-30% notwendig. Die Spezies kann auch leicht brackiges Wasser ertragen, was sie besonders widerstandsfähig macht. Eine gute Sauerstoffversorgung ist wichtig, aber sie kann durch Oberflächenbewegung und Pflanzen sichergestellt werden. 

Vergesellschaft mit anderen Zierfisch-Arten

Endlers Guppys müssen in Gruppen gehalten werden, wobei ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis beachtet werden sollte. Um den Stress für die Weibchen durch ständige Balzversuche zu verringern, sind mehrere Weibchen pro Männchen (z. B. 2-3 Weibchen pro Männchen) ideal. Die Männchen leben friedlich miteinander und zeigen nur gelegentlich leichte Rivalitätskämpfe, die jedoch harmlos sind. Die Art ist tagsüber aktiv und zeigt im Aquarium dauernd Bewegung. Weibchen sind dominanter und größer, können jedoch durch eine Überzahl an Männchen Stress erfahren. Um ein natürliches Sozialverhalten zu fördern, sollte die Gruppengröße aus mindestens 6-10 Tieren bestehen. 

Futter-Anforderung

Natürlicherweise ist Poecilia wingei ein omnivores Tier, das sich von Zoobenthos, Detritus, Algen, Mikroorganismen und Pflanzen ernährt. Im Aquarium sind sie unkomplizierte Allesfresser, die sowohl mit Trockenfutter (Flakes) als auch mit Lebendfutter wie Artemia, Daphnien oder Mückenlarven zufrieden sind. Es ist wichtig, eine vegetarische Ergänzung vorzunehmen, was durch Spirulina-Flocken, überbrühten Spinat oder Algenwachstum im Becken sichergestellt werden kann. Die Tiere sollten 2-3 Mal am Tag mit kleinen Mengen gefüttert werden, die innerhalb von 2-3 Minuten verzehrt werden. Es sollte vermieden werden, dass zu viel gefüttert wird, da dies negative Auswirkungen auf die Qualität des Wassers hat. Jungfische brauchen feineres Futter, wie Artemia-Nauplien oder spezielles Aufzuchtfutter. Da die Art dazu tendiert, ständig auf Futtersuche zu sein, stellt der Algenaufwuchs im Becken eine natürliche Nahrungsquelle dar. 

Besonderheiten zur Zucht

Endlers Guppys bringen lebende Nachkommen zur Welt und zeigen eine hohe Vermehrungsbereitschaft im Aquarium. Die Geschlechter sind einfach zu unterscheiden: Männchen sind kleiner und farbenprächtiger als Weibchen, die größer und schlichter gefärbt sind. Männchen besitzen außerdem ein Gonopodium (eine umgewandelte Afterflosse).  Alle 23-24 Tage bringen Weibchen 5-30 voll entwickelte Jungfische zur Welt. Sobald sie geschlüpft sind, können die Jungen sofort schwimmen und beginnen nach kurzer Zeit mit der Nahrungsaufnahme. Zur Aufzucht eignen sich Artemia-Nauplien, feines Pulverfutter sowie Algen. Die Juvenilfische entwickeln sich rasch und werden nach 8 bis 12 Wochen geschlechtsreif. Dichte Pflanzenbestände oder separate Aufzuchtbecken sollten vorhanden sein, um Kannibalismus zu vermeiden. Um die genetische Reinheit zu bewahren, ist es entscheidend, Inzucht zu vermeiden, indem Zuchttiere regelmäßig ausgetauscht werden, und keine Kreuzungen mit anderen Poecilia-Arten zuzulassen. 

Besonderheiten zur Pflege

Regelmäßige Wasserwechsel, eine abwechslungsreiche Ernährung und die Vermeidung von Überbesatz sind entscheidend, um Krankheiten vorzubeugen. Die Quarantäne neuer Fische vor ihrem Einsetzen ins Hauptbecken verhindert die Einschleppung von Krankheiten. Bei Anzeichen einer Erkrankung ist zügiges Handeln geboten, da sich Infektionen im kleinen Becken schnell ausbreiten können. 

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